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To travel is to take a journey into yourself.
 
 

Bewerbungsverfahren

Die Anderen, die auch in der letzten Runde waren, hatten aber komischerweise noch keine Absage und deshalb habe ich ihnen dann auch noch nichts von meiner Email gesagt weil ich ja noch keine richtige offizielle Zusage bekommen hatte, aber es war natürlich trotzdem sicher, da es mir meine zuständige Bundestagsabgeordnete schon gesagt hatte. Nach einiger Zeit hatten die Anderen die Absagen und erst jetzt erzählte ich mehr Leuten davon, dass ich nächstes Jahr nicht da sein werde . Am Rosenmontag an Karneval lernte ich dann meine "Patin" kennen, da sie in unserem Dorf zum VIP Empfang am Umzug eingeladen wurde. Wir haben uns erstmal kennengelernt und ein bisschen unterhalten und sie ist wirklich sehr nett. Sie sagte mir auch wie sie sich zwischen den letzten Bewerbern entschieden hat usw. Jetzt war ich mir endlich sicher und bewusst, dass ich wirklich das Stipendium bekommen hatte und dass mein Traum wahr werden würde!!! Zum weiteren Ablauf gehts dann nächstes mal Eure Mareen

5.4.15 17:51, kommentieren

Ich kann es gar nicht glauben!!!!

Hey Ihr! Nachdem andere ihre Absagen bekamen, haben wir "Hinterbliebenen" lange nichts von der Organisation gehört. Es ist wirklich so, dass wenn man an etwas nicht mehr ständig denkt, dass es dann passiert. Ich hatte mir nämlich dann gar nicht mehr viele Gedanken gemacht und saß am Freitag den 30. Januar gelangweilt in Reli  . Ihr kennt bestimmt auch diesen einen Lehrer, bei dem man alles machen kann was man will und deshalb waren alle in unsrer Klasse am Handy. Plötzlich bekomme ich eine Email von meiner Mutter, was aber nichts Neues ist, und sehe im Betreff "Ohne Worte..." angegeben. Ich hatte schon eine leise Ahnung so im Hinterkopf aber als ich die Email dann öffnete wär ich fast total ausgeflippt: Denn da stand, dass ich das Stipendium bekommen hatte!!!! Am liebsten hätte ich losgeschrien und es sofort meinen besten Freunden erzählt, aber dann hätte es der Lehrer ja bemerkt und deshalb blieb ich so gut wies ging ruhig sitzen und wartete bis zur Pause um es ihnen dann zu sagen. Ich hatte dann wirklich Freudentränen in den Augen und alle haben sich total für mich gefreut, aber ich glaube ich kann es erst richtig realisieren wenn ich dann im Flugzeug sitze. An diesen Tag mit dem tollen Reliunterricht werde ich mich auf jeden Fall noch sehr sehr lange erinnern.

Hoffe euch gefällts Mareen  

30.3.15 13:12, kommentieren

Auswahlgespräch 😯

Am 1 . November 2014 kam dann endlich der lang ersehnte Brief von PI! Ich habe mich erstmal gar nicht getraut es zu lesen und als ich das Schreiben dann endlich aufgemacht habe, konnte ich es gar nicht realisieren : Ich hatte ein AWG!!! Ab dem Zeitpunkt war ich total aufgeregt, da ich von vielen gehört hatte, dass man bei dem Auswahlgespräch viele Tests machen muss und es ziemlich schwer ist, sich vor der Jury zu beweisen. Deshalb habe ich viele Bücher über die amerikanische Geschichte und Politik und auch einiges über Deutschland gelesen und habe mich so ziemlich verrückt gemacht😀. Im Nachhinein natürlich totaler Quatsch aber man weiß ja nie. Als der Tag dann da war und ich nach Heidelberg in die Uni musste hatte ich ziemlich Angst und wusste nicht wirklich was mich erwarten würde. Doch eigentlich war dort alles total cool und locker und man hat sich wirklich wohl gefühlt. Alle Bewerber unserer zwei Wahlkreise haben sich gut verstanden und die Jury war total nett, alles ehemalige Stipendiaten, es war einfach eine tolle Stimmung! Am Anfang sollten wir uns kurz auf Englisch vorstellen, dann gab es eine Diskussionsrunde und noch Einzelgespräche. Alles in Allem war es eine tolle neue Erfahrung, ich habe viel gelernt und auch für die, die nicht weiterkamen war es ein gutes Ereignis aber danach mussten wir erstmal lange warten bis wir wussten wer weiter kam. Doch davon das nächste Mal mehr. Bis bald Mareen

26.3.15 22:41, kommentieren

Ungewisses Warten😕

Wie ihr ja wisst hatte ich dann das AWG geschafft und musste dann sehr lange warten😐. Da das Stipendium in jedem Wahlkreis normalerweise einmal vergeben wird, und wir in Heidelberg 9 Bewerber aus zwei Kreisen waren, war noch gar nicht sicher wer weiterkommt, denn von jedem Wahlkreis kommen drei in die nächste Runde. Allerdings hatte ich das Glück nur zwei Mitbewerber zu haben, ein Mädchen und ein Junge, und wahrscheinlich kamen wir deshalb alle weiter. Wir wurden jedoch über gar nichts informiert und wussten das nur, weil wir bis Weihnachten keinen Absagebrief erhalten hatten. Vom anderen Wahlkreis (ich bin übrigens Odenwald-Tauber) wurden drei ausgewählt , deren Bewerbungen zum Bundestagsabgeordneten ihres Kreises geschickt wurden. Mit meinen Unterlagen passierte dasselbe und jetzt hieß es für jeden von uns hoffen, dass man überzeugend rüberkommt. Manche Abgeordnete organisierten noch ein Gespräch mit den Bewerbern, das war bei uns allerdings nicht der Fall. Ich dachte eigentlich, dass ich nicht genommen werde, da meine beiden Konkurrenten meiner Meinung nach viel stärker waren. Der Junge war bereits auf dem WG und 1 1/2 Jahre älter als ich und somit natürlich viel besser in Englisch und auch Geschichte, Politik. Das Mädchen war auch ein Jahr älter und was mich bei ihr sehr überzeugt hat war ihr großes soziales Engagement, denn das ist ja auch einer der Hauptpunkte des PPP. Deshalb hatte ich keine großen Erwartungen und ging ganz locker an das Ganze ran. Ihr wisst ja bereits wie es ausging, doch davon erzähle ich euch dann beim nächsten Mal. Als kleine Anmerkung wollte ich euch noch sagen, dass ich ,wie ihr seht, jetzt am Anfang nur über informative Sachen berichte, die für Nichtbewerber des Stipendiums nicht interessant sind, doch ich verspreche euch, dass bald auch andere Sachen kommen. Schönen Tag noch und schöne Ferien 😍 Mareen

27.3.15 16:03, kommentieren