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Schulsystem in den USA

Ich habe mich dazu entschlossen, heute mal über das Schulsystem in den USA zu reden, auch wenn einige das alles vielleicht schon wissen.

 Die Kinder fangen mit der sogenannten "Elementary School" an, die auch schon den Kindergarten beinhaltet. Die "Middle School" beginnt ab der sechsten Klasse, das kann jedoch auch je nach Staat nach variieren. Die eigentliche "Highschool" beginnt erst mit der neunten bis zur zwölften Klasse, diese Stufen heißen Freshmen, Sophomore, Junior und Senior. Es gibt keine verschiedenen Schultypen wie in Deutschland, das heißt Highschools sind Gesamtschulen mit allen Schülern. Das hat vielleicht Vorteile, es gibt zum Beispiel keine "Hierarchie", aber das Niveau ist dementsprechend meistens nicht so hoch. Deshalb gibt es auch für jedes Fach mehrere Klassen und man kann zum Beispiel zwischen French 1,2,3,4,5 oder 6 wählen. Außerdem gibt es noch AP-Classes, das sind Fächer auf Collegeniveau und sie sind wirklich sehr anspruchsvoll.

Ich habe das Glück (oder Unglück), dass ich auf einer sehr guten Schule bin, es ist definitiv nicht leicht und die Schule ist auch eine der Besten im Staat. Deswegen war es auch am Anfang sehr schwer für mich in der Schule mitzukommen, denn sie hat ja schon 3 Wochen bevor ich ankam angefangen, aber  mittlerweile  finde ich mich gut zurecht.

Allerdings legen die Amerikaner, zumindest weiß ich das von sehr vielen Freunden, die überall in den USA verteilt sind,  viel Wert auf Hausaufgaben. So viel wie wir in den drei Wochen, in denen ich jetzt hier bin auf hatten, habe ich wirklich noch nie in einem halben Jahr in Deutschland gemacht. Jeden Tag sind es immer zwischen 1 und 3 Stunden!!! Im Unterricht dagegen machen wir nie so viel, sondern reden meistens nur. Meiner Meinung nach könnte man das ein bisschen besser verteilen, denn so hat man nur am Wochenende Zeit etwas mit Freunden zu machen.

Außerdem gibt es keinen so abwechslungsreichen Stundenplan, man hat entweder jeden Tag die gleichen Fächer oder, wie an meiner Schule, einen A-Day und einen B-Day.

Es gibt auch keine Klassen wie in Deutschland, sondern man hat jedes Fach mit neuen Leuten zusammen, was ich sehr gut finde, denn so lernt man viel mehr Leute kennen.

Eine Schulstunde hat 60 min und man hat immer Doppelstunden, das heißt 120 min ohne Pause und dann nach 5 min wieder in die nächste Stunde. Lunch ist bei mir 40 min aber man kann in den meisten Schulen das Gelände nicht verlassen und muss entweder in der Cafeteria essen oder sich etwas von zuhause mitbringen.

Das waren erstmal so die größten Unterschiede, die mir gerade eingefallen sind 

 

12.9.15 21:04

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