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To travel is to take a journey into yourself.
 
 

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Komische Sachen, die Amerikaner immer machen:)

Hey ihr, heute habe ich mir mal überlegt etwas über die typischen Dinge zu schreiben, denen man überall in den USA begegnet und als Europäer sehr komisch findet Vieles davon hat mit Vorurteilen, die wir haben zu tun, aber manches ist eben wirklich so. 

Wenn es ein wirklich heißer Tag ist, was ist besser als einen schönen Cocktail mit vielen Eiswürfeln? Fast nichts. Das ist jedoch an fragwürdig, wenn es ein sehr kalter Tag ist. In den USA bekommt man egal wohin man kommt sein halbes Glas mit Eiswürfeln gefüllt und fragt sich wie viel vom Getränk man nun eigentlich hat.       

Da kommt auch gleich der zweite Punkt ins Spiel: Free refills. Nicht nur in den Fastfoodrestaurants sondern auch in normalen bekommt man, auch wenn das Glas noch halb voll ist, neu eingeschenkt. Ich werde wahrscheinlich nie darauf kommen, warum man dann verschiedene Größen kaufen kann aber das wird wohl immer ein "American Secret" bleiben

Vom Trinken kommen wir nun gleich zum Essen. Hier stimmen wirklich viele Vorurteile, aber man gewöhnt sich eigentlich ziemlich schnell daran. Das komische sind vor allem die Portionsgrößen.  Egal was man isst, Cookies, Cupcakes, Nudeln oder Salat, alles ist wirklich riesig. Ich habe oft viel Hunger, aber das übersteigt meistens meine Grenzen Außerdem existieren hier die merkwürdigsten Essenskombinationen. Vielleicht können Männer ja auch schwanger werden oder warum isst man hier ein Sandwich mit salziger Butter, Peanutbutter Gurken und Schokolade? Oder ein Steak mit Honig und Syrup? Noch ein kleiner Tipp: Vielleicht besser nicht mit Messer und Gabel gleichzeitig essen, sondern erst alles klein schneiden, denn das wird nicht so gerne gesehen.

 Ich werde mich wahrscheinlich nicht so schnell an die ganzen Münzen hier gewöhnen, es ist jedes mal peinlich, wenn ich an der Kasse stehe, genügend Kleingeld habe, aber nicht weiß, was was ist.  entweder bin ich einfach nur zu dumm dafür  oder man sollte die Nummer des Wertes mal auf die Münzen schreiben Da kommt gleich die Tax dazu. Jedes Mal wenn ich das richtige Kleingeld gefunden habe, oder es Beträge wie ein Dollar sind, vergisst man, dass man ja noch etwas dazu bezahlen muss. Dazu kommt noch, dass in jedem Staat ein anderer Betrag hinzugefügt wird.

Ein weiterer Punkt, den man einfach wissen sollte ist, dass man nie irgendeine Tür schließen sollte, wenn man bei einer Familie zuhause ist. Es sei denn, man duscht sich gerade oder so. Uns wurde das auch schon auf dem VBS erzählt, aber es ist wirklich nicht gerne gesehen.

Eine der größten Umstellungen, die ich hier machen musste, ist sich an das Air Conditioning zu gewöhnen. Im Sommer ist es in allen Gebäuden nicht angenehm gekühlt, sondern mega kalt, im Winter dagegen soll es überall sehr warm sein.

Habt ihr euch auch schonmal gefragt, wer um 3 bis um 7 Uhr nachts gerne in einem Supermarkt arbeitet? Ich meine für uns alle ist es toll noch schnell um 2 Uhr nachts Cola zu kaufen wenn sie leer ist aber es ist trotzdem schwer zu verstehen.

Das, was ich jedoch am allerwenigsten verstehe, sind die ganzen Einheiten wie feet, ounces, cups,.Fast die ganze Welt benutzt das einheitlich System aber hier gibt es teils immer noch die mittelalterlichen Sachen nur eben "Füße" anstatt "Ellen".

 Wie ihr seht gibt es eine große Menge an Unterschieden, und es ist immer spannend, das selbst zu erleben und neue merkwürdige Sachen kennen zu lernen.

Das alles ist übrigens nichts gegen Amerika, es sind lediglich Feststellungen 

 

1 Kommentar 2.10.15 03:37, kommentieren

Zwei Monate!!!

Es ist unglaublich wie schnell die Zeit vergeht!  Dies letzten zwei Monate fühlten sich an wie zwei Wochen! Ich habe so viel erlebt, neue Sachen ausprobiert, neue Eindrücke gesammelt und bin wirklich glücklich hier in den USA. Es ist wie ein sehr langes Abenteuer und auch wenn man den Schulalltag hat ist es doch sehr anders. Bis jetzt  hatte ich viel Glück in allem, keine Probleme mit meiner Gastfamilie und keine Probleme Freunde zu finden.

Leider ist die Volleyball Saison jetzt zuende aber ich hatte eine tolle Zeit mit meinem Team und wir hatten auch viel Erfolg. Ich bin nun auch noch im Soccer Team und es macht mir sehr viel Spaß auch wenn ich Fußball in Deutschland überhaupt nicht gemocht habe Falls ihr irgendwann nicht so schnell Freunde finden solltet, geht auf jeden Fall in Sportclubs, denn Sport verbindet und ihr werdet sehr schnell Anschluss finden.

In der Schule ist auch schon das erste Viertel des Jahres vorbei und wir haben Zeugnisse bekommen, und ich kann mich eigentlich nicht beschweren Denn obwohl ich hier nie etwas lerne und auch nur die nötigsten Hausaufgaben mache ist es kein Problem für mich und für alle anderen ATS die ich kenne auch nicht. Ein Auslandsjahr ist zwar keine Pause, aber man muss sich gottseidank nicht wirklich auf die Schule konzentrieren.

Mittlerweile fühle ich mich auch definitiv wie ein Familienmitglied und mit jedem Tag, den ich mit meiner Familie verbringe, kommen wir uns auch näher. Meine Gastschwester ist inzwischen meine richtige ältere Schwester geworden, das Einzige, was wir nicht machen  ist streiten wie mit meiner Schwester zuhause

Das war mal eine kleine Zwischenbilanz und an alle meine Freunde und Familie: Ich hab euch ganz doll lieb  und danke, dass ihr mich mit allem unterstützt.

Eure Mareen 

21.10.15 17:59, kommentieren

Heimweh und andere

Viele Schüler, die überlegen ein Auslandsjahr zu machen, haben Angst, dass irgendetwas schiefgehen könnte oder andere Probleme auftreten könnten. Als Erstes: "Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen!" . Diesen Satz haben wir zehntausendmal in unserem Vorbereitungsseminar gehört und man durfte das Wort "Problem" nicht benutzen. Ich weiß, ich sage(oder schreibe) es sehr oft, aber es ist wirklich so. Egal was für eine Challenge du während deinem Jahr "meistern" musst, es hat IMMER eine positive Seite, denn du lernst IMMER neue Situationen für dein späteres Leben zu bewältigen.

HEIMWEH

Du bist zwischen 15 und 18, das erste Mal für so lange Zeit getrennt von deiner Familie und verlässt ein Leben, das du eine lange Zeit lang aufgebaut hast. Du verlässt alles Vertraute, deine besten Freunde und hast keine Ahnung, was dich erwartet, wenn du wieder zurückkommst. Es ist natürlich, dass jeder mindestens einmal Heimweh hat oder sich wünscht niemals weggegangen zu sein. Manche trifft es stärker, manche fast gar nicht, das hängt komplett von der Person ab. Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich einfach nur noch von Zuhause wegwollte, und deswegen bis jetzt noch kein Heimweh hatte, aber an dem Geburtstag von einem meiner besten Freunde und an der riesigen Geburtstagsparty meiner Mutter unbedingt dabei sein wollte. Ich weiß nicht, ob das richtiges Heimweh war, aber ich habe mir gewünscht dort zu sein. Ich glaube, das beste Mittel gegen Heimweh ist Ablenkung. Geh mit deinen Freunden aus, entdecke neue Orte, dann kommst du gar nicht mehr dazu, alleine in deinem Zimmer zu sitzen und an dein Zuhause zu denken. Du lernst für dein Leben und wirst viel stärker und denke immer daran, dass es immer bessere und schlechtere Zeiten geben wird.

SPRACHBARRIERE

Es ist auch klar, dass egal wie gut du die Sprache deines Gastlandes sprichst, Probleme mit der Kommunikation haben wirst. Doch anstatt dann in Selbstmitleid zu versinken und sagen du kannst nichts, musst du einfach so viel sprechen wie möglich. Gehe auf die Leute zu und rede egal über was. Auch wenn es am Anfang wahrscheinlich nicht perfekt ist, verstehen die meisten Leute das und helfen dir. Es gibt nur einen Weg um besser zu werden: Üben, üben und üben.

KEINE FREUNDE?

Auch ich hatte große Angst, keinen Anschluss zu finden und immer allein zu sein. Diese Angst ist einfach nur vollkommen unbegründet!!! In jedem Fall, den ich kenne, hat der ATS gute Freunde gefunden. Wenn du ATS bist, wirst du ja sowieso von deiner Organisation geprüft, und die achten darauf und sagen, ob du schnell Anschluss findest oder eher nicht für ein Auslandsjahr geeignet bist. In der Schule, in den Sportclubs, in der Kirche, du wirst sehr viele Leute kennenlernen und Freunde finden!!!

KULTURSCHOCK

Egal für welches Land du dich entscheidest, es ist immer komplett anders als dein Heimatland. Es wird viele Sachen geben, die du dort toll findest, aber genauso viele Sachen, mit denen du nicht einverstanden bist. Das Wichtigste ist: Sei immer offen und akzeptiere andere Meinungen, solange sie dich nicht angreifen. Nach einer Zeit wirst du dich an mehr oder weniger alles gewöhnt haben.

Ich hoffe, ich konnte euch damit ein bisschen helfen und die Angst nehmen 

 

21.10.15 18:43, kommentieren

Vacation in Texas

Wir haben gerade zwei Wochen Herbstferien und waren eine Woche in Texas, weil dort fast die ganze Familie meiner Gastmutter wohnt, und so konnte ich den zweite Staat hier in den USA richtig gut kennenlernen.

Das erste was einem auffällt ist, dass Texas unglaublich riesig ist. Wir sind fast neun Stunden von Norden nach Süden gefahren. Die Landschaft ist unglaublich weit und flach, überall sieht man Farmen, Kühe oder Bisons. Es ist wie in den alten Wild West Filmen und egal wohin man kommt hört man Countrymusik. Ich liebe die ganze Atmosphäre in Texas und die Leute sind die ganze Zeit total entspannt und sehr unterhaltsam

Was mich überrascht hat, war die große deutschstämmige Bevölkerung, die dort lebt, da ich dachte, dass die deutschen Einwanderer eher im Norden wohnen. Man merkt den  Einfluss an einigen Stellen sehr stark, alle sagen dass das beste Bier in den Staaten das von Texas ist oder wir waren beispielsweise auf einer kleinen Messe, wo plötzlich alle "Ein Prosit der Gemütlichkeit" oder "Marmorstein und Eisen bricht.." mit diesem süßen amerikanischem Akzent gesungen haben. Das war übrigens in der kleinen Stadt in La Grange, wo wir auch die allererste Brauerei in Amerika gesehen haben.

Wir haben in Houston im Süden gewohnt, und dadurch, dass es die drittgrößte Stadt von der Fläche her in den USA ist, braucht man Ewigkeiten, um irgendwo hinzukommen. ES gibt sehr viele Hochhäuser(das liebe ich an Amerika) und es ist unglaublich heiß, obwohl es Mitte Oktober ist. ES war sehr schön die ganze Familie kennenzulernen, ich habe mich auch sofort dort wohlgefühlt.

An einem Tag waren wir auch in Galveston, einer kleinen Insel direkt vor dem Festland, und verbrachten den ganzen Tag am Strand.

Auf jeden Fall waren es sehr schöne Ferien und nächsten Montag geht dann die Schule wieder los 

21.10.15 20:06, kommentieren