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To travel is to take a journey into yourself.
 
 

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My new blog!

Hi ihr!

Ich habe beschlossen einen Blog zu schreiben um von meinen Vorbereitungen und meinem eigentlichen Auslandsjahr in den USA zu berichten.

Ich heiße Mareen oder auch Marry, bin 15 Jahre alt und komme aus dem Süden von Deutschland. Am liebsten mache ich Sport, treffe mich mit meinen Freunden oder gehe auf Reisen. Nachdem ich zwei Monate für einen Schüleraustausch in Paris war, wollte ich unbedingt mehr von der Welt sehen und das vor allem so früh wie möglich. Deshalb entschied ich mich ein Auslandsjahr zu machen, doch meine Eltern wollten nicht bezahlen und meinten, ich könne das auch nach dem Abi machen.

Also habe ich viel im Internet recherchiert und dann auch ein passendes Stipendium gefunden, das Parlamentarische Patenschaftsprogramm. In den nächsten Wochen erzähle ich über die Bewerbungsphase, das Auswahlgespräch u.v.m. für die, die auch etwas ähnliches machen wollen.

Bis dann Mareen  

25.3.15 15:32, kommentieren

Das PPP allgemein

Heute gleich noch einmal ein kleines Update in meinem Blog Damit ihr alle wisst welches Stipendium ich bekommen habe und um was es da alles geht, erkläre ich euch das jetzt mal ein bisschen genauer. Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (kurz PPP) wurde 1983 anlässlich des 300. Jahrestags der ersten deutschen Einwanderer in die Vereinigten Staaten gegründet. In dem Programm dürfen jedes Jahr ca. 375 Schüler und junge Berufstätige für ein Jahr in die USA und gleichzeitig kommen einige Amerikaner nach Deutschland. Das ganze wird vom Deutschen Bundestag und vom Amerikanischen Komgress organisiert und bezahlt, deshalb ist es auch nicht so leicht ein Stipendium zu bekommen. An dieser Stelle Glückwunsch an alle, die es bekommen haben und dieses Jahr mit mir fliegen Um dafür qualifiziert zu werden, braucht man eine gute Allgemeinbildung, geschichtliches und politisches Interesse und man sollte sich so viel wie möglich in sozialen Bereichen engagieren. So viel wie ich jetzt schon von anderen ATS weiß, lohnt sich die ganze Arbeit und das lange Bewerbungsverfahren wirklich, da man nicht nur ca 10.000 € spart, sondern auch die ganz besondere Rolle als Juniorbotschafter und somit Vertreter unseres Landes bekommt. Das Interessante daran ist auch noch, dass jeder einzelne Stipendiat von einem Mitglied des Bundestags betreut wird und diese sozusagen "Paten" vom Austauschschüler sind. Meine Patin ist Nina Warken und ich weiß auch von anderen Stipendiaten, dass alle Paten total nett sind und man bei jedem Problem einen Ansprechpartner hat. Ich hoffe ihr habt jetzt mal einen kleinen Einblick bekommen und habt keine Angst davor euch zu bewerben, denn wenn man nichts probiert, dann kann man auch nichts erreichen Es ist eine tolle Möglichkeit um das Auslandsjahr zu verbringen wenn man nichtdie finanziellen Mittel hat. Bis zum nächsten Mal Mareen :D

25.3.15 16:35, kommentieren

Bewerbungsverfahren 1

Hallo Ich wollte euch heute mal ein bisschen über das Bewerbungsverfahren erzählen. Also als erstes mal an alle, die sich überlegen, es auszuprobieren, macht es auf jeden Fall! Ich habe am Anfang auch gedacht, man hätte überhaupt keine Chance, da es so viele andere in Deutschland gibt. Aber wenn ihr es überhaupt nicht versucht, dann wisst ihr gar nicht ob ihr vielleicht doch eine Chance gehabt hättet. Zu Beginn müsst ihr auch noch gar nicht viel machen, einfach auf der Website vom Bundestag eine Karte ausfüllen, wo nur allgemeine Daten wie Geburtstag oder Wohnort ausgefüllt werden müssen. Dann bekommt ihr relativ schnell, meistens innerhalb von zwei Wochen, Bewerbungsunterlagen zugesendet, die sehen je nach der betreuenden Organisation komplett anders aus. Mein Wahlkreis wird beispielsweise von Partnership International betreut und ich hatte eine ca 12 seitige Bewerbung bis Ende August abzugeben. Es ging vor allem um kleine Aufsätze wie Motivationsschreiben, Gastfamilienbrief oder einen Bericht, wie ihr euch sozial engagiert. Wer hierzu noch Fragen hat, kann mir das gern in den Kommentaren schreiben ich helfe euch gern) Wenn ihr den ganzen Papierkram abgeschickt habt, heißt es erstmal warten, warten und nochmal warten Je nach Organisation erfahrt ihr Ende Oktober oder Anfang November, ob ihr angenommen wurdet oder nicht. Ich war auch total ungeduldig und deshalb kann ich euch raten, wartet einfach nicht zu sehr darauf, dann bekommt ihr die Antwortet wahrscheinlich schneller. Und wenn ihr dann den Brief bekommt und eingeladen werdet, dann könnt ihr euch sehr freuen, denn dann ist die erste Runde schon geschafft!! Ich hoffe ihr habt damit ein paar Informationen bekommen bis bald Mareen

26.3.15 16:39, kommentieren

Auswahlgespräch 😯

Am 1 . November 2014 kam dann endlich der lang ersehnte Brief von PI! Ich habe mich erstmal gar nicht getraut es zu lesen und als ich das Schreiben dann endlich aufgemacht habe, konnte ich es gar nicht realisieren : Ich hatte ein AWG!!! Ab dem Zeitpunkt war ich total aufgeregt, da ich von vielen gehört hatte, dass man bei dem Auswahlgespräch viele Tests machen muss und es ziemlich schwer ist, sich vor der Jury zu beweisen. Deshalb habe ich viele Bücher über die amerikanische Geschichte und Politik und auch einiges über Deutschland gelesen und habe mich so ziemlich verrückt gemacht😀. Im Nachhinein natürlich totaler Quatsch aber man weiß ja nie. Als der Tag dann da war und ich nach Heidelberg in die Uni musste hatte ich ziemlich Angst und wusste nicht wirklich was mich erwarten würde. Doch eigentlich war dort alles total cool und locker und man hat sich wirklich wohl gefühlt. Alle Bewerber unserer zwei Wahlkreise haben sich gut verstanden und die Jury war total nett, alles ehemalige Stipendiaten, es war einfach eine tolle Stimmung! Am Anfang sollten wir uns kurz auf Englisch vorstellen, dann gab es eine Diskussionsrunde und noch Einzelgespräche. Alles in Allem war es eine tolle neue Erfahrung, ich habe viel gelernt und auch für die, die nicht weiterkamen war es ein gutes Ereignis aber danach mussten wir erstmal lange warten bis wir wussten wer weiter kam. Doch davon das nächste Mal mehr. Bis bald Mareen

26.3.15 22:41, kommentieren