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To travel is to take a journey into yourself.
 
 

My first real Halloween!

Der Oktober ist jetzt schon vorbei und das heißt eines der größten Ereignisse im Herbst genauso. Niemand in Deutschland freut sich wirklich auf Halloween, wenn dann nur auf die Partys oder das Essen, aber hier ist es egal ob für Groß oder für Klein ein großes Fest. Mindestens einen Monat davor werden die Häuser geschmückt und zwar nicht nur so ein paar Kürbisse. Das beste Haus, das ich gesehen habe, hatte eine mindestens 4m hohe du breite Spinne und bewegende Vampire und Geister. Wir sind dort in der Nacht vorbeigelaufen und es war wirklich ziemlich scary Alle Süßigkeiten gab es mit Pumpkin flavor und in riesigen Tüten für die kleinen Kinder, die Trick or Treat gemacht haben. Apropos kleine Kinder, auf der Party, auf der ich war, haben wir das auch gemacht und es waren alle mindestens 15 oder 16 Familien mit jüngeren Kinder machen öfters Barbecue mit anderen Familien und die Kinder werden schon tagelang vorher auf sehr aufwendige Kostüme vorbereitet, manchmal bekommen sogar die Hunde eins.

Die älteren gehen auf irgendeine Hausparty, aber das ist wharscheinlich das einzige, das nicht so wie in den Highschoolfilmen ist, es gibt nämlich kein Alkohol und betrunkene Footballspieler, die in den Pool fallen. Trotzdem hatte ich eine Art Klichéeparty und es war mega cool

Ich habe glaube ich noch nie in meinem Leben so viele Süßigkeiten gegessen und konnte es schon nach kurzer Zeit alles nicht mehr sehen, aber es gab so viel Cand, die man bei uns nicht finden würde und deshalb bin  ich dann am nächsten Morgen nicht mit Bauchschmerzen vom Alkohol sondern vom vielen Essen geweckt worden, nach ca 3 Stunden Schlaf. ES gibt auch die leckersten ekelhaft aussehenden Gerichte, alles sieht aus wie aus einem Instagram Account. 

Dieses Wochenende war definitiv eines der besten Wochenenden hier und jeder der in den USA zu diesem Zeitpunkt ist muss es ausprobieren auch wenn man normalerweise kein Fan davon ist.

Und noch als kleine Anmerkung, es ist schon richtig schwer für mich deutsch zu schreiben, deswegen hören sich manche Sätze vielleicht etwas komisch an Ich wünsche Euch allen schöne Herbstferien, bis zum nächsten Bericht 

 

5.11.15 03:18, kommentieren

Weirdest foods in America

1.Jell-O salad

Das ist ein Kuchen aus Götterspeise oder so etwas ähnlichem und es sieht aus als wäre es komplett verschimmelt, ich werde es nie wieder essen.

2.Deep-Fried Butter

Es gibt nichts ekligeres als Butter zu esse!!!! Und dann auch noch frittiert!

3.Can Cheese

Wenn man das isst, denkt man sich nur warum genau man jetzt Astronautenessen essen muss. Wir hatten darüber eine hitzige Diskussion im Matheunterricht und wir Austauschschüler haben beschlossen, dass das eine Beleidung gegenüber dem tollen europäischen Käse ist.

4.Fry Sauce

Gehört ihr auch zu den Personen, die Mayonnaise und Ketchup mischen? Das schmeckt ja ganz gut aber nicht wenn es schon von Anfang an gemixt ist. 

5.Sweet Potato und Marshmallow Auflauf 

What the heck, America? Wahrscheinlich eine Erfindung für Kinder damit sie gezwungen werden können ein bisschen gesunde Kartoffeln zu essen und trotzdem ihre Marshmallows bekommen. Jedenfalls wenn man kein Amerikaner ist, kann man das nicht essen.

6. The Doughnut Burger

Noch eine sehr sehr gewöhungsbedürftige Kombination.

7. Pickled Pig Feet

Der Name sagt ja schon alles.... Übrigens nur im Süden 

8.Snow Ice Cream

Ernsthaft? So viel Geld für Schnee mit ein bisschen Syrup?

9.Alles wird frittiert zum Besipiel auch Oreos.

Das sind die komischsten Sachen, die ich bis jetzt hier kennen gelernt habe Jeds Land hat ja so seine Macken:D 

 

 

2 Kommentare 21.10.15 20:38, kommentieren

Vacation in Texas

Wir haben gerade zwei Wochen Herbstferien und waren eine Woche in Texas, weil dort fast die ganze Familie meiner Gastmutter wohnt, und so konnte ich den zweite Staat hier in den USA richtig gut kennenlernen.

Das erste was einem auffällt ist, dass Texas unglaublich riesig ist. Wir sind fast neun Stunden von Norden nach Süden gefahren. Die Landschaft ist unglaublich weit und flach, überall sieht man Farmen, Kühe oder Bisons. Es ist wie in den alten Wild West Filmen und egal wohin man kommt hört man Countrymusik. Ich liebe die ganze Atmosphäre in Texas und die Leute sind die ganze Zeit total entspannt und sehr unterhaltsam

Was mich überrascht hat, war die große deutschstämmige Bevölkerung, die dort lebt, da ich dachte, dass die deutschen Einwanderer eher im Norden wohnen. Man merkt den  Einfluss an einigen Stellen sehr stark, alle sagen dass das beste Bier in den Staaten das von Texas ist oder wir waren beispielsweise auf einer kleinen Messe, wo plötzlich alle "Ein Prosit der Gemütlichkeit" oder "Marmorstein und Eisen bricht.." mit diesem süßen amerikanischem Akzent gesungen haben. Das war übrigens in der kleinen Stadt in La Grange, wo wir auch die allererste Brauerei in Amerika gesehen haben.

Wir haben in Houston im Süden gewohnt, und dadurch, dass es die drittgrößte Stadt von der Fläche her in den USA ist, braucht man Ewigkeiten, um irgendwo hinzukommen. ES gibt sehr viele Hochhäuser(das liebe ich an Amerika) und es ist unglaublich heiß, obwohl es Mitte Oktober ist. ES war sehr schön die ganze Familie kennenzulernen, ich habe mich auch sofort dort wohlgefühlt.

An einem Tag waren wir auch in Galveston, einer kleinen Insel direkt vor dem Festland, und verbrachten den ganzen Tag am Strand.

Auf jeden Fall waren es sehr schöne Ferien und nächsten Montag geht dann die Schule wieder los 

21.10.15 20:06, kommentieren

Heimweh und andere

Viele Schüler, die überlegen ein Auslandsjahr zu machen, haben Angst, dass irgendetwas schiefgehen könnte oder andere Probleme auftreten könnten. Als Erstes: "Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen!" . Diesen Satz haben wir zehntausendmal in unserem Vorbereitungsseminar gehört und man durfte das Wort "Problem" nicht benutzen. Ich weiß, ich sage(oder schreibe) es sehr oft, aber es ist wirklich so. Egal was für eine Challenge du während deinem Jahr "meistern" musst, es hat IMMER eine positive Seite, denn du lernst IMMER neue Situationen für dein späteres Leben zu bewältigen.

HEIMWEH

Du bist zwischen 15 und 18, das erste Mal für so lange Zeit getrennt von deiner Familie und verlässt ein Leben, das du eine lange Zeit lang aufgebaut hast. Du verlässt alles Vertraute, deine besten Freunde und hast keine Ahnung, was dich erwartet, wenn du wieder zurückkommst. Es ist natürlich, dass jeder mindestens einmal Heimweh hat oder sich wünscht niemals weggegangen zu sein. Manche trifft es stärker, manche fast gar nicht, das hängt komplett von der Person ab. Bei mir ist es beispielsweise so, dass ich einfach nur noch von Zuhause wegwollte, und deswegen bis jetzt noch kein Heimweh hatte, aber an dem Geburtstag von einem meiner besten Freunde und an der riesigen Geburtstagsparty meiner Mutter unbedingt dabei sein wollte. Ich weiß nicht, ob das richtiges Heimweh war, aber ich habe mir gewünscht dort zu sein. Ich glaube, das beste Mittel gegen Heimweh ist Ablenkung. Geh mit deinen Freunden aus, entdecke neue Orte, dann kommst du gar nicht mehr dazu, alleine in deinem Zimmer zu sitzen und an dein Zuhause zu denken. Du lernst für dein Leben und wirst viel stärker und denke immer daran, dass es immer bessere und schlechtere Zeiten geben wird.

SPRACHBARRIERE

Es ist auch klar, dass egal wie gut du die Sprache deines Gastlandes sprichst, Probleme mit der Kommunikation haben wirst. Doch anstatt dann in Selbstmitleid zu versinken und sagen du kannst nichts, musst du einfach so viel sprechen wie möglich. Gehe auf die Leute zu und rede egal über was. Auch wenn es am Anfang wahrscheinlich nicht perfekt ist, verstehen die meisten Leute das und helfen dir. Es gibt nur einen Weg um besser zu werden: Üben, üben und üben.

KEINE FREUNDE?

Auch ich hatte große Angst, keinen Anschluss zu finden und immer allein zu sein. Diese Angst ist einfach nur vollkommen unbegründet!!! In jedem Fall, den ich kenne, hat der ATS gute Freunde gefunden. Wenn du ATS bist, wirst du ja sowieso von deiner Organisation geprüft, und die achten darauf und sagen, ob du schnell Anschluss findest oder eher nicht für ein Auslandsjahr geeignet bist. In der Schule, in den Sportclubs, in der Kirche, du wirst sehr viele Leute kennenlernen und Freunde finden!!!

KULTURSCHOCK

Egal für welches Land du dich entscheidest, es ist immer komplett anders als dein Heimatland. Es wird viele Sachen geben, die du dort toll findest, aber genauso viele Sachen, mit denen du nicht einverstanden bist. Das Wichtigste ist: Sei immer offen und akzeptiere andere Meinungen, solange sie dich nicht angreifen. Nach einer Zeit wirst du dich an mehr oder weniger alles gewöhnt haben.

Ich hoffe, ich konnte euch damit ein bisschen helfen und die Angst nehmen 

 

21.10.15 18:43, kommentieren