marry-goes-usa

To travel is to take a journey into yourself.
 
 

Heimweh nach....

Auch wenn man kein Heimweh hat, gibt es immer einige Dinge, die man sehr vermisst außer normalen Sachen wie Familie und Freunde. Kleine Dinge, denen man im neuem Alltag begegnet, erinnern einen an ganz bestimmte Sachen, die man in seinem Leben zuhause hatte und man merkt erstmal, was für einen wichtig war, man aber nie wahrgenommen hat.Das, was mir hier eigentlich am meisten fehlt, ist meine Unabhängigkeit. Ich bin es gewöhnt meine Wochen selbst zu planen, ob es mit Freunden treffen oder ein Arzttermin ist, und nie meine Eltern um Erlaubnis zu fragen. Das kommt natürlich alles sehr auf das Gastland an, aber hier in den USA sind Kinder einfach unselbstständiger erzogen worden und viele einfache Dinge werden von den Eltern gemacht. Dadurch, dass ich hier auch kein Auto fahren kann, muss ich ständig fragen, ob jemand Zeit hat mich zu meinen freunden oder sonst wohin zu fahren. Mit der Zeit nervt das mich schon sehr und ich freue mich, wenn ich wieder meine "eigene" Person in Deutschland sein kann.Der nächste Punkt ist für mich Privatsphäre, und das zählt für fast jede Gastfamilie. Jeder läuft doch zuhause herum, wie es einem gefällt und achtet nicht darauf ob man genügend Kleidung anhat, oder? So etwas kann man sich in Gastfamilien nicht erlauben und man ist auch nur selten alleine zuhause. Und wenn man mal in Ruhe telefonieren oder skypen möchte, die Tür nicht schließen kann und andere Leute im Haus deine Muttersprache sprechen, ist das auch nicht so praktisch.Etwas, das ich niemals gedacht hätte, dass ich es vermissen würde, ist das Streiten. In einer Gastfamilie versucht man immer nett und höflich zu sein, das wird zwar mit der Zeit immer besser, aber bis man wirklich streiten kann, muss man sich schon sehr gut eingelebt haben. Zuhause würde ich wahrscheinlich einfach mit meiner Schwester diskutieren, wenn sie meinen Radiosender umschaltet, aber hier sagt man einfach nichts und hört sich dann etwas an, was man gar nicht mag.Also auch die Dinge, die man zuhause nicht mochte, wird man vermissen.Und auch wenn man schon richtig gute und enge Freunde gefunden hat, den man alles erzählen kann, kann man es dennoch nicht mit den jahrelangen Freundschaften vergleichen, die man zuhause hat. Manchmal braucht man einfach jemanden, den man schon ewig kennt und dem man dann sozusagen sein Herz ausschütten kann. Nach einer Weile wird man auch Essen von Zuhause vermissen, egal wie gut es hier schmeckt. Manchmal könnte ich töten für etwas gesundes oder für meine Essensgewohnheiten in Deutschland. Letztens hat ein Freund von mir, der über die Weihnachtsferien in Europa war, mir eine Riesenbrezel aus München mitgebracht, die dann zwar schon zwei Tage alt war aber trotzdem sehr gut für ich war und ich bin vor Freude fast ausgeflippt und wir haben angefangen darüber zu erzählen wie schön Europa ist Das waren so die Sachen, die ich nach Freunden und Familien wirklich sehr vermisse und dann wisst ihr mal was auf euch zukommen wird

9.1.16 20:29, kommentieren

What is exchange?

Exchange is change. Rapid, brutal, beautiful, hurtful, colorful, amazing, unexpected, overwhelming ans most of all constant change. change in lifestyle, country, language, friends, parents, houses, school, simply everything. Exchange is realizing that everything they told you before is wrong, but also right in a way.Exchange is going from thinking you know who you are, to having no idea who you are anymore to being someone totally new. But also not entirely new. You are still the person you were before but you jumped into that ice cold lake. You know how it feels like to be on your own. Away from home, with no one you really know. And you find out that you can actually do it.Exchange is thinking. All the time. About everything. Thinking about the strange people, the strange food, the strange language. About why you're here and not back home. About how it's going to be like once you come back home. How that boy is going to react when you see him again. About who's hanging out this weekend. And where you're supposed to go, when you have been invited to several different things. About how everybody at home is doing. About how stupid this whole time-zone thing is. Exchange is people. Those incredibly strange people who look at you like you're an alien. Those people who are too afraid to talk to you. And those people who actually talk to you. Those people who know your name, even though you never talked to them before. Those people who talk about you behind your back, those people who make fun of your country. All those people who aren't worth giving a damn. Those people you ignore. And then there are those people who invite you to their home. Who keep you sane. Who become your friends and who show you the strangest, best and most amazing places in the city. Those people who make your exchange unforgettable.Exchange is uncomfortable. It's feeling out of place, like a fifth wheel. It's talking to people you don't like. It's trying to be nice all the time. It's homesickness, it's awkard silence and it's feeling guilty because you didn't talk to someone at home. Or feeling guilty because you missed something because you were on Skype. It's realizing how comfortable you had it at home, how you miss the little things you always took for granted.Exchange is great. It's feeling the connection between you and your hostparents grow. It's knowing in which cupboard the peanut butter is. It's meeting people from all over the world. It's having a place to stay in almost every country of the world. Exchange is exchange students. The most amazing people in the world. Those people from everywhere who know exactly how you feel and who become your best friends. The people who take almost an hour to finally say good bye to each other. All over the world. Exchange is falling in love with this amazing, wild, beautiful country. And with your home country.Exchange is frustrating. Things you can't do, jokes you don't understand. Things you say that mean the exact opposite of what you meant to say. Or even worse....Exchange is understanding.Exchange is unbelievable.Exchange is not a year in a life, it's a life in a year.Exchange is nothing like you expected it to be, and everything you wanted it to be. Exchange is the best year of your life so far. Without a doubt. And it's also the worst, without a doubt.Exchange is something you'll never Forget and something that will always be a part of you.It is something nobody back home will ever truly understand.Exchange is growing up, realizing that everybody is the same, no matter where they're from. That there is great people and jerks everywhere. And that it only depend on you how good or bad your day is going to be. Or the whole year. An it's realizing that you can be on your own, that you are an independent person. And it's trying to explain that to your parents.Exchange is dancing in the rain for no reason, crying without a reason, laughing at the same time. It's a turmoil of every emotion possible. Like a storm in your head, beautiful, strong, dangerous...Exchange is everything and something you can't understand unless you've been through it.Found this on the Internet and I'm not sure who wrote it. Some things have been added, some things deleted by myself. It is the most relatable I've ever seen and it puts my Feelings into words. I'm about to cry about this because it is so true and really beautiful!!!!!

3.1.16 03:49, kommentieren

The gene DRD4-7r

Hallo ihr,

ich bin heute auf Facebook auf etwas gestoßen, das ich sehr interessant finde und einfach mit euch teilen möchte. An alle, die sich schon immer gefragt haben, warum sie immer weg wollen, Abenteuer erleben und Neues sehen wollen: Es wurde jetzt wissenschaftlich bewiesen, dass einige Leute dafür geboren sind, da ein bestimmtes Gen in der DNA des Menschen gefunden wurde, das sogenannte Wanderlust-Gene oder auch DRD4-7r.

Es wird vermutet, dass dieses nicht sehr oft auftritt, höchstens 20% der Bevölkerung besitzen dieses Gen, das mit der Dopamin-Ebene im Gehirn verknüpft ist.

Es bewirkt, dass man praktischerweise nicht lange an einem Ort leben kann, seinen Hunger an Reisen niemals stillen kann und immer etwas Neues sehen und erleben möchte. Außerdem vergrößert es die Neugier und Unruhe.

Psychologen führen dieses “Phänomen” auf die Wanderung der Menschheit von Afrika vor tausenden von Jahren zurück. Das heißt, die Menschen, die weiter weg von dem ursprünglichen Afrika leben, haben öfters das spezielle Gen genauso wie Leute aus reicheren Ländern, wo man schon früh das Reisen gefördert hat.

Diese Menschen lieben es Risikos einzugehen, neues Essen,Länder und Ideen zu entdecken oder sich auch in Beziehungen und sexuell auszuprobieren.

Viele Studien sprechen dafür, jedoch gibt es einige Wissenschaftler, die das nicht befürworten und meinen, dass man komplett verschiedene Menschen nicht in eine Schublade stecken kann. Ich werde auf jeden Fall mal weiter recherchieren und wenn ich genug Geld habe, den Test dafür machen.



20.12.15 01:26, kommentieren

Tipps für dein Auslandsjahr

Alle bekommen gesagt: “You are responsible for your exchange year!” und es ist wirklich so, man bekommt das, wofür man arbeitet. Es gibt keine Entschuldigungen, warum etwas schiefgelaufen ist, man kann fast jedes Problem lösen. Hier sind ein paar Tipps, die helfen können noch mehr aus deinem Auslandsjahr herauszuholen.

1.Egal ob du so müde bist wie noch nie zuvor, wenn du eine Möglichkeit hast irgendetwas Neues auszuprobieren oder zu erforschen, nehm die Möglichkeit an, auch wenn es sich weird und crazy anhört, oder besser gesagt vor allem dann.

2. Rede soviel wie du kannst, egal ob im Starbucks, auf der Straße oder mitten im Wald bei einem Fieldtrip. Die meisten Leute sind mega nett und man lernt überall neue Freunde kennen. So lange man keine Angst hat und einfach drauf los redet, kann eigentlich nicht viel passieren

3. Das hört sich wahrscheinlich jetzt nicht so nett an, aber lass dich nicht vonirgendeiner Art von Beziehung von etwas Neuem und Aufregendem abhalten. Dating und ein bisschen Spaß ist schön und gut, aber sobald man sich zu etwas Ernsterem einlässt bindet man sich immer zu viel an eine einzelne Person. Du hast nur ein Jahr, fokussiere deine Träume und Ziele.

4. Bilde Freundschaften mit Leuten, die von anderen Ländern kommen(obviously), die komplett unterschiedliche Ansichten haben als du, die älter oder jünger sind, anders aussehen, alles in allem, Personen, die anders sind als du. Das sind meistens die besten Freunde in deinem Auslandsjahr.

5. Dokumentiere alles, von Hotelräumen zu komischen Augenblicken mit deinen Freunden, mit deinem Handy oder einer Kamera, sammle alles, was dir in die Hände kommt, du wirst später einmal glücklich darüber sein und an alte Zeiten denken.

6. Verbringe nicht zu viel Zeit an dein “richtiges” Zuhause zu denken. Es ist logisch, dass du dort etwas verpasst, aber du kannst es dein ganzes Leben lang haben. Natürlich sollte man Kontakt zu seiner Familie und zu seinen Freunden haben, aber du kannst nicht in zwei Welten gleichzeitig leben und du hast dich für die neue entschieden.

7. Hab keine Angst davor, irgendwelche Fehler zu machen, es ist ganz natürlich vor allem in einem ganz anderen Land. Das Beste ist immer, darüber mit den anderen zu lachen, außerdem wird es keiner als schlimm ansehen.

8. Akzeptiere, dass nicht alles perfekt ist oder so wie du es erwartet hast. Wie schon gesagt, es ist so perfekt wie du es machst.

9. Spreche über deine Probleme, mit allen außer deiner Familie zuhause.Es ist nie gut etwas für sich zu behalten und so wie wir wissen: Geteilte Leid ist halbes Leid.


20.12.15 00:26, kommentieren